Neptun-Kurzbahn-Meeting in Recklinghausen am 22.-23.01.2011

Ein Bericht von Markus Göke

Gemeinsam traten die Erster mit der von Marit Blömer und Gaspar Galambos trainierten Nachwuchsmannschaft und der von Johannes Blömer trainierten Wettkampfmannschaft beim Neptun-Kurzbahn-Meeting in Recklinghausen an. Im Vordergrund standen dabei für die Wettkampfmannschaft erstmals die langen Distanzen über 400m und 800m. Für die meisten war es die Premiere auf diesen ungewohnt langen Strecken. Dem Trainer Blömer ist es wichtig, dass gelernt wird, dass es einen Unterschied zwischen Sprint und Langstrecke gibt, dass gelernt wird, dass man sich ein Rennen einteilen muss und dass man an seine Leistungsgrenzen gehen kann. Das haben alle toll geschafft und wurden zum Teil mit ordentlichem Muskelkater belohnt.

Auch Marits Nachwuchsschwimmer gingen bis zu 100m lange Strecken. Was sich wenig anhört, ist doch viel, weil die meisten Kinder bis zum Ende des letzten Jahres hauptsächlich über 25m angetreten sind.

Mit insgesamt 18 Kindern verbrachten die Ergster den kompletten Samstag und Sonntag im Hallenbad in Recklinghausen - auch das für die Nachwuchsmannschaft eine neue Erfahrung.

Der Wettkampf war gezielt ausgewählt worden, da erfahrungsgemäß eine hohe Leistungsdichte gegeben ist. Es waren zahlreiche Vereine aus ganz NRW am Start, so dass über die langen Strecken sogar zu zweit gestartet wurde.

WETTKAMPFMANNSCHAFT

Johannes Blömer war mit seinen Schützlingen zufrieden. Mit Paula Schneider und Simon Lipka ragten aber zwei aus dem guten Mannschaftsergebnis heraus.

Jahrgang 1994 :

Lara Kaufmann zeigte ihre Stärke in der Rückenlage. Über 100m und 200m Rücken wurde sie jeweils sehr starke 2. Die 200m bewältigte sie sogar in persönlicher Bestzeit von 3:01,67. Sie vervollständigte ihren guten Wettkampf durch einen 3.Platz über 400m Freistil, einen 4.Platz über 400m Lagen und einem 5.Platz über 100m Schmetterling. In der Jahrgangs offenen Wertung über 800m Freistil wurde sie tolle 24.

Jahrgang 1996

Ricarda Schrei schaffte in allen 5 Starts einen Platz unter den ersten 10. Gekrönt hat sie ihre Leistung durch Silber über 100m Lagen in 1:32,65.

Jahrgang 1998

Hannah Schippers und Leonie Weber verbessern sich seit Monaten stetig im Training. Beide schafften das Kunststück bei ihren jeweils 6 Starts Bestzeiten zu schwimmen. Beide verpassten jedoch einen Medaillenrang. Hannah bei ihrem 4. Platz über 200m Brust (3:45,40) und Leonie bei ihrem 4.Platz über 200m Schmetterling (3:43,42) dabei nur ganz knapp. Lara Michell Klar konnte leider nur Samstags antreten. Sie war ein wenig traurig, dass sie ihre gute Form nicht Sonntags unter Beweis stellen konnte. Da hatte sie in persönlicher Bestzeit Silber über 200m Schmetterling in 3:14, 11 gewonnen.

Jahrgang 1999

Pech hatten Marc Schulte und Katharina Krüger, die krankheitsbedingt nicht antreten konnten.
Die verbliebenen 99er waren aber gut in Form. Für Fabienne Aggeler müsste die 400m und 800m-Bruststrecke geschaffen werden. Denn umso länger sie Brust schwimmt, umso dominanter wird sie aufgrund ihrer guten Technik. So wurde es lediglich Gold über 200m Brust in toller um 11 Sekunden verbesserter Bestzeit von 3:26,13. Über 100m Brust wurde sie „lediglich nur“ 4 ebenso wie über 100m Lagen.
Joy Bruske kann einem schon leid tun. Zum wiederholten mal schwimmt sie bei einem Wettkampf konstant gut und verpasst 3x als 4. und einmal als 5. einen Podestplatz nur hauchdünn. Über 200m Schmetterling reichte es dann doch noch zu Bronze in 3:49,06.

Jahrgang 2000

Ronja Göke ging mit dem Handicp einer Innenbanddehnung, welche sie sich vor zwei Wochen beim Skifahren zugezogen hatte, in den Wettkampf. Dennoch reicht es über 200m Schmetterling zu Bronze. In ihrem letzten Wettkampf am Sonntag Abend konnte sie sich nochmals zu einer Bestzeit steigern und wurde tolle 4. über 100m Rücken.
Nisrin Ouali hat in den letzten Monaten enorm durch konstantes Training zugelegt. Gute Top 10-Platzierungen am Stück und eine Silbermedaille über 200m Rücken waren der Lohn dafür.
Simon Lipka hatte endlich mal wieder Konkurrenz. Er musste sich ordentlich Strecken um sich zu behaupten. Er siegte über 100m Lagen in 1:31,36, gewann Silber über 100mBrust, 400m Freistil und 100m Freistil. Über 100 m Rücken gewann er zum Abschluss noch Bronze – heißt jeder Wettkampf eine Medaille. Da Simon nur Sonntags angetreten war, waren im weitere Medaillen versagt geblieben.

Jahrgang 2001

Im Jahrgang 2001 regiert Paula Schneider fast nach belieben. Über 200m Brust (3:44,10), 100m Lagen (1:38,98) und 100m Freistil (1:29,98) siegte sie jeweils in persönlicher Bestzeit. Lediglich über 100m Schmetterling und 400m Freistil musste sie sich knapp geschlagen geben und wurde jeweils zweite.

NACHWUCHSMANNSCHAFT

Marit Blömer und Gaspar Galambos waren mit ihrer Mannschaft zufrieden. Im Vorfeld hatten Marit und Gaspar ihre Schützlinge auf den langen Wettkampf vorbereitet – so sorgten sie auch dafür, dass die Kinder genug zu Essen und Trinken mitnahmen und Spielzeug, um die langen Pausen zwischen den einzelnen Starts zu überbrücken. Für viele war es der erste richtig lange Wettkampf.

Jahrgang 2000

Hendrik Soppart gewann über 50m Brust Bronze, Auch Felix Strauß konnte über 50m Rücken Bronze gewinnen. Beide schwimmen noch in der Nachwuchsmannschaft und werden von Marit und Gaspar an den Wettkampf herangeführt. Sie können sich sicherlich noch nicht mit Simon Lipka messen – sind aber auf einem guten Weg.

Jahrgang 2002

Carla Maxime Eickenhorst und Laura Köhler kämpften sich klasse durch den Wettkampf. Für eine Medaille reichte es diesmal für beide nicht, das steht bei den Nachwuchsschwimmern aber auch nicht Vordergrund. Sie konnten sich aber fast immer unter den ersten 10 platzieren.

Jahrgang 2003

Delia Borchert machte einen guten Wettkampf. Über 50m Brust gewann sie Bronze in 59,56 sek. Mit zwei 4. Plätzen über 50m Freistil und 50m Rücken verpasste sie nur knapp einen Podestplatz.
Philipp Strauss trat lediglich über 50m Freistil an und wurde dabei toller vierter.
Erneut Klasse war Neuling Leon Detanbel. 3 Starts über 50 m Freistil,Rücken und Brust beendete Leon jeweils als toller zweiter. 3 Starts gleich 3 Medaillen, das motiviert für weitere Taten.

Die Trainer

Marit Blömer und Gaspar Galambos traten beide ebenfalls an. Sie sind ohnehin große Vorbilder für ihre kleinen Schützlinge und erstmals konnten sie sie live bewundern. Mit großen staunenden Augen wurden beide von allen Kindern angefeuert. Kritik mussten sie sich dennoch von ihren Schwimmern anhören – den sie traten nicht für die SG Eintracht Ergste, sondern für die SG Ruhr an.

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Ergebnisliste 2 zum Download